„Das war ein rundum gelungener, wunderbarer und toller Auftakt!“, freute sich Michaela Netzer-Voit, Vize-Präsidentin des Schwäbischen Turnerbundes (STB). Marc Klein, zusammen mit seinem Bruder Eric Vor-Ort-Regisseur des Events, schwärmte gar: „Das war ein super erster Tag, ich bin sehr, sehr zufrieden!“ Und Kristine Hartmann, STB-Projektleiterin der Gala, bilanzierte kurz und knapp: „Super war’s!“ Von allen Seiten gab es nur Lobeshymnen für die erste Vorstellung der aktuellen TurnGala „Beyond Limits“, die bis zum 10. Januar 2026 noch in insgesamt elf anderen Städten Baden-Württembergs weitere 17 Vorstellungen gibt. Und der lange anhaltende Beifall des Publikums in der Schwenninger Deutenberghalle sprach ebenfalls Bände – die Gäste fühlten sich zweieinhalb Stunden lang bestens unterhalten und begeisterten sich an den gezeigten Höchstleistungen der Mitwirkenden.
Einmal mehr bewiesen STB und Co-Veranstalter Badischer Turner-Bund (BTB), dass Show für die ganze Familie über den Jahreswechsel genau dem richtigen Konzept folgt: Sportliche, oft sogar durchaus varieté-reife Nummern, gemischt mit regionalen Kinder- und Vorgruppen, Spaß, Gesang und gute Unterhaltung!
Das klappt seit mehreren Jahrzehnten, zumal sich STB und BTB, wie Michaela Netzer-Voit bei ihrer Begrüßung anmerkte, zuverlässige Unterstützung hat. „Ohne die Sparda-Bank Baden-Württemberg, die AOK Baden-Württemberg, Lotto Baden-Württemberg und SWR1 als Medienpartner wäre die TurnGala nicht möglich!“, dankte sie für deren Treue. Außerdem bedankte sie sich bei allen Mitwirkenden, „die heute und in den kommenden Tagen insgesamt 18 Auftritte in zwölf Städten des Landes garantieren!“
Gelungener Auftakt mit Rhönrad und Nachwuchstalenten
Mit sechs Rhönrädern, zwölf Turnerinnen sowie einem Turner solo auf dem Cyr Wheel – quasi ein „halbiertes“ Rhönrad, also mit nur einem Holmen – präsentierte die Freie Sportvereinigung Schwenningen (FSV) einen gelungenen Auftakt der TurnGala in der mit 1.200 Zuschauern ausverkauften Halle. Die Besucher geizten denn auch nicht mit viel Beifall, zum Beispiel als anschließend die Kindergruppe TV 1864 Möhringen – 28 Mädchen und zwei Jungs zwischen sechs und zwölf Jahren – trotz ihrer verständlichen Aufgeregtheit einen tollen Auftritt mit Reifen, Tüchern und Bodenturnen hinlegten. Toni Bauhofer faszinierte danach mit seiner Jonglage von bis zu sechs leuchtenden Kugeln, die sogar während seines Auftritts die Farben wechselten.
Akrobatik, Rhythmus und Cyr
Acht junge Frauen und zwei junge Männer der Gruppe „Hot Mess“ verblüfften mit teils „dreistockigen“ Menschen-Pyramiden, gewagten Hebe- oder Schleuderfiguren. Viktoria Steinfeld vom TSV Schmiden, die 2025 bei der „Deutschen“ in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) Bronze im Mehrkampf gewonnen hatte, präsentierte eine herausragende Kür mit dem Band, ehe „Rings in Motion“ – die drei als wilde Tiere verkleidete Turnerinnen Luca, Jenni und Timea – zu „The Lion sleeps tonight“ mit ihren LED-Cyr-Wheels begeisterten.
Dustin Waree, der durchs Programm führte, demonstrierte bei seiner „Beatbox-Nummer“, was mit Mundgeräuschen, Hall und entsprechender Technik alles hörbar gemacht werden kann. Diese Fähigkeit brachte ihm 2012 den Titel „Deutschlands Künstler des Jahres“ ein, und bei seinen Auftritten in Dubai, Paris oder im Friedrichsbau Varieté Stuttgart rockte er jeweils die Bühnen.
Spektakuläre Artistik und humorvolle Trampolinshow
Alina Hryshkova aus der Ukraine bezauberte das Publikum mit ihrem weltweit einmaligen Auftritt „Hairhanging“, kombiniert mit dem mit Aerial Hoop – eine von ihr selbst entwickelte Kunst. Jede Bewegung ist dabei präzise einstudiert, jede Figur Ausdruck von Eleganz und Mut. Ihr Markenzeichen ist ein spektakulärer Spagat zwischen Reifen und Haaren, den bislang niemand sonst gewagt hat.
Die „Catwall Acrobats“ verbinden technische Präzision mit spektakulären Showideen und zeigten zunächst in der „Trampwall Performance“ Clownerien auf dem Trampolin. Die Deutsche Anna mit ihren männlichen Kollegen aus Kanada und Schweden agierten dabei mit viel Schwung zwischen Trampolin und einer gut fünf Meter hohen Wand mit drei „Fenstern“, was zu allerlei komischen Momenten führte und von den Zuschauern regelrecht gefeiert wurde.
Atemberaubende Nummern nach der Pause
Nach der Pause verblüfften die drei Akrobaten in der „Swinging-Pole-Nummer“, als sie an rund fünf Meter hohen, schwingenden Stangen atemberaubende Figuren präsentierten. „Braut“ Anna und die beiden Kollegen mit meterlangen Rockschößen präsentierten perfekt abgestimmte, schwingende Bewegungen, die wie „Schwimmen unter Wasser“ wirkten und heftig bejubelt wurden.
Das folgende Trampolin Trio – Simon, Janis und Michael aus Stuttgart und Biberach – trainieren am Olympiastützpunkt Stuttgart und gehören zum deutschen National- und Landeskader im Trampolinturnen. In einer atemberaubenden Trampolinshow, die Hochleistungssport und Showkunst verbindet, zeigten sie Synchronsprünge und waghalsige Doppelsaltos und sprangen oft ganz knapp unter die Hallendecke.
Toni Bauhofer demonstrierte, was man mit einem Diabolo alles machen kann: Über 20 Jahre Bühnenerfahrung mit Auftritten in Hollywood und die Mitgliedschaft in der renommierten Academy of Magical Arts haben seinen Stil geprägt. Bis zu drei Diabolos ließ er gleichzeitig durch die Luft wirbeln, vor dem Körper, hinter dem Körper oder über seinem Kopf. Und alles mit einer scheinbaren Leichtigkeit, die verblüffte.
RSG, Einradkunst und Pole Dance
Sechs Mädchen in schwarzen Cat-Suits boten dann RSG vom Feinsten, bezauberten mit Keulen, Ball, Band und Reifen, auf Stühlen sitzend oder die volle Größe der Bühne ausnutzend – einfach das komplette Repertoire der Rhythmischen Sportgymnastik. Auf dem Einrad „hüpfte“ anschließend „Rocker“ Dustin im schwarzen Lederoutfit eine achtstufige Treppe hinauf und hinunter, demonstrierte Seilhüpfen auf seinem Einrad und zum krönenden Abschluss sogar alles mit verbundenen Augen!
Beim Pole Dance an einer einzigen Stange verbanden Olena und Dmytro – das Duo Heart’s Desire – atemberaubende Akrobatik kopfüber und kopfunter mit ausdrucksstarkem Tanz.
Aerobic und Handstandkunst
Die Aerobic-Nationalmannschaft Deutschlands, bestehend aus sieben jungen Frauen und einem jungen Mann, zeigte, wie spektakulär ihre Sportart sein kann. Rasante Schnelligkeit, perfekte Präzision und atemberaubende Choreografien, dazu kraftvolle Bewegungen, synchrone Dynamik und Elemente aus Sportakrobatik und Breakdance – für ihren Auftritt brauchen die Athletinnen und der Athlet jede Menge Kondition!
Ruslan Kalachevskyi faszinierte mit außergewöhnlicher Handstandartistik und perfekten Gleichgewichtssinn. Ob einarmig oder auf beiden Händen, jede Pose, jeder Balanceakt wirkte mühelos, doch hinter seinem Auftritt steckt höchste Präzision und Kontrolle.
Das „Duo I&M“ mit seiner Strapaten-Show bildeten den Abschluss des TurnGala-Programms. Die beiden Akrobaten wirbeln bereits seit zwölf Jahren gemeinsam durch die Luft – kraftvoll, elegant und voller Leidenschaft – eine Show voller Präzision, Dynamik und Vertrauen, denn alles wurde ohne Sicherungsseile vorgeführt! Absoluter Gänsehautmoment: Wenn einer den anderen nur mit den Zähnen hält!
Gänsehaut-Finale und begeisterter Schlussapplaus
Im großen Finale feierten die Zuschauer alle Beteiligten, die noch einmal auf die Fläche kamen, noch einmal und beklatschten deren Leistungen minutenlang. Es war tatsächlich ein überaus gelungener Abend, der allen, die dabei waren, sehr viel Spaß bereitet hat.
TOURDATEN 2025 / 2026:
28. Dezember 2025 (So.), Villingen-Schwenningen, 18:30 Uhr
29. Dezember 2025 (Mo.), Tübingen, 18:30 Uhr
30. Dezember 2025 (Di.), Konstanz, 14:00 und 18:30 Uhr
1. Januar 2026 (Do.), Aalen, 14:00 und 18:30 Uhr
2. Januar 2026 (Fr.), Freiburg, 14:00 und 18:30 Uhr
3. Januar 2026 (Sa.), Göppingen, 14:00 und 18:30 Uhr
4. Januar 2026 (So.), Baden-Baden, 13:30 und 18:30 Uhr
5. Januar 2026 (Mo.), Ulm, 18:30 Uhr
6. Januar 2026 (Di.), Ludwigsburg, 16:30 Uhr
8. Januar 2026 (Do.), Ravensburg, 18:30 Uhr
9. Januar 2026 (Fr.), Heilbronn, 18:30 Uhr
10. Januar 2026 (Sa.), Stuttgart, 14:00 und 18:30 Uhr
WEBSITE:
Alle Infos rund um die Show findet ihr unter www.turngala.de
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